Posts by Category: “Urlaub”

Wohnungssuche erfolgreich

Ich war 8 Tage in Wien mit der Mission eine Wohnung für David und mich zu finden - und ich war erfolgreich. Wir haben eine wunderschöne Wohnung im 16. Bezirk gefunden und können ab 26.November sogar schon einziehen!

Heute (am 16.November) bin ich wieder in Belfast angekommen. Die weitere Planung sieht wie folgt aus.

  • Morgen (17.) kommt die Umzugsfirma alles was wir mitnehmen wollen in einen Lieferwagen packen
  • Freitag (18.) müssen David und ich den Rest entsorgen
  • Samstag (19.) sind wir unterwegs bis nach Yorkshire via Fähre von Belfast nach Schottland
  • Sonntag (20.) machen wir in London halt, damit David mit seinem neuen Chef Abendessen und plaudern kann
  • Montag (21.) fahren wir bis Lille, Frankreich, via Eurotunnel
  • Dienstag (22.) fahren wir bis Kaiserslautern
  • Mittwoch (23.) schauen wir auf einen Sprung bei David’s Omi in München vorbei und übernachten dort im Hotel
  • Donnerstag (24.) kommen wir in Strasshof an
  • Freitag (25.) geht’s zum IKEA eine Schlafstätte besorgen
  • Samstag (26.) ist Schlüsselübergabe in der neuen Wohnung!

Während ich in Wien war hab ich natürlich nicht nur Wohnung gesucht sondern es mir auch gut gehen lassen - Ganslessen in Slovensky Grob, Ramen essen im Shouku, Christkindlmarkt, Kaffeekränzchen mit meinen Mädels im Chilai und eine Austellung von Georg Nuku im Weltmuseum Wien.

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Eine Woche im County Clare

Heute vor einer Woche sind wir an die Westküste Irlands gefahren, ins County Clare. Wir hatten ein riesen Haus abseits eines Ortes namens Miltown Malbay.

Auf der Hinfahrt machten wir Pause in Tullamore wo wir uns einen Burger am Wochenmarkt gegönnt und uns noch hausgemachte Marmelade fürs Frühstück und Lasagne für den Abend mitgenommen haben. Es war super sonnig und heiß. Wir haben den Burger im Park gegessen. Das Parken war schwierig und somit sind wir am Bahnhof gelandet wo wir ein super cooles Graffitti gefunden haben!

Bahnhof in Tullamore

Unser Haus war wie schon gesagt, riesig und nett gelegen. Nur unsere Nachbarn waren sehr neugirig und haben dauernd über den Zaun geschaut und Oscar angeschnauft.

Nachbarskühe

Am Abend sind wir dann noch zum Spanish Point spaziert, einen knappen Kilometer die Straße runter. Hübsche Blümchen und steile Klippen!

Spanish Point Spanish Point

Am nächsten Tag sind wir dann bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam mit hunderten anderen Touristen zu den Cliffs of Moher gefahren.

Cliffs of Moher Cliffs of Moher Cliffs of Moher Cliffs of Moher

Danach sind wir beim Burren Smokehouse vorbeigefahren um uns frischen Hausgeräucherten Lachs und Makrele zu holen fürs Abendessen. Und wir sind auch noch kurz durch die Burrens gefahren eine super interessante Berglandschaft, die wir uns noch später in der Woche aus der Nähe ansehen werden.

Burren Smokehouse Burren Smokehouse The Burrens

Am nächsten Tag ein Spaziergang durch die Felder zum “Whitestrand” Strand vorbei an Kühen und Schafen.

Kuh und Kalb Whitestrand

Am Dienstag sind wir dann nach Limerick gefahren. Dort gibt es den Bunratty Castle Folk Park. Das ist ein Museumsdorf wo es auch Schafe, Schweine, Ziegen, und anderes Kleintier gibt. Wie sie eine Gruppe Gänse hinter uns entlanggeführt haben, haben wir schnell mit dem Oscar weiter müssen, weil sonst hätte es eine Aufruhr gegeben.

Museumsdorf Bunratty Museumsdorf Bunratty Bunratty Castle

Mittwoch sind wir dann die Küste nach Süden hinuntergefahren. Auch hier interessante Felsformationen, Steilküsten und Sonnenschein!

Zuerst waren wir bei den Pollock Holes (“Pollock Löcher”), das sind vom Meer ausgeschwemmte Becken, in denen einige Leute schwimmen waren. Man kann die Schwimmer am kleinen roten Fleck links auf dem Foto sehen. Durch den schwarzen Fels muss das Wasser in den Becken ganz schön warm sein, zumindest hatte niemand Neopren an, aber das muss hier nichts heißen.

Pollock Holes

Dann sind wir noch ein bisschen die Küste hinunterspaziert und haben uns die tollen schwarzen Klippen angesehen.

Klippen Klippen Klippen

Andere Felsformationen unterwegs waren dann die Bischofsinsel (Bishop’s Island) und der Kerzenständer (Candlestick).

Bishop's Island Candlestick

Beim nächsten Aussichtspunkt haben sich dann meine Schlapfen zerlegt, die Aussicht von den Kilkeel Klippen war trotzdem beeindruckend!

Kaputt Kilkeel Klippen

Dann sind wir weiter zum letzten Punkt gefahren - Die Brücken von Ross (The Bridges of Ross). Hier sind die Felsen so vom Wasser ausgewaschen worden, dass Brücken entstanden sind.

Bridges of Ross

Am nächsten Tag dann bei bewölktem Wetter eine kurze Runde bei den Lissycasey Kaskaden. Ein paar kleine Wasserfällchen und ein kleiner aber feiner Weg über blühende Wiesen.

Wiesen Wasserfällchen

Das wohl schwierigste an den Spaziergang war Oscar über diese Brücke zu bekommen. Der sträubt sich nämlich mit allen vier Pfoten, wenn man ihn hochheben will, und selber konnte er nicht über die Gitter gehen.

Gitterbrücke

Freitag haben wir uns zum Abschluss noch in die Burrens gewagt. Die Burrens sind ein paar kahle Kalksteinberge. Interessant sind sie weil sie a) J.R.R. Tolkien als Inspiration für seine Bücher gedient haben und b) weil dort sowohl klassische Alpenblumen, die es in Irland nicht gibt, als auch mediterrane Blumen wachsen.

Wir fanden vor allem die Steinformationen genial. Wir haben einen kleinen Rundweg genommen, der zuerst bei einer Ruine der St. Colmans Kappelle vorbeigeführt hat. Da war das gehen noch einfach.

Burren Nationalpark Spaziergang St. Colmans

Dann auf dem Rückweg wurde es interessanter. Da haben wir super interessante Kalksteinformationen gefunden. Die Spalten dazwischen waren ganz schön tief und es war ein regelrechter Spießrutenlauf mit Oscar unbeschadet da durchzukommen. Er ist nicht mehr der Jüngste und ist ein paar mal in die Spalten hineingerutscht, hat sich aber zum Glück nichts getan. Trotzdem war es die Mühe wert!

Steinformationen Steinformationen Steinformationen Steinformationen Steinformationen

Auf dem Rückweg sind wir noch bei den Überresten des mittelalterlichen Cronan Temples vorbeigefahren.

Temple Cronan Temple Cronan

Das Dorf Doolin, das so berühmt ist für seine Pubs war so voll mit Touristen, dass wir nicht mal ausgestiegen sind.

Doolin

Am Abend habe ich noch die Wassertemperatur am Strand von Spanish Point getestet. Recht kalt, aber ok. Es waren Leute schwimmen, also kann es nicht so schlimm sein, oder?

Spanish Point

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Urlaub in Fermanagh

Zur Feier unseres 15. Jahrestages, haben wir eine Woche im wunderschönen Seenland Fermanagh verbracht. Unsere Unterkunft war eine kleine Hütte direkt am See Lough Erne.

Erinona Chalet

Die Aussicht vom Haus war ein Traum, und die Hütte war super nett eingerichtet - mit Jukebox, einer Stalltür als Ausgang und einem riesen Panoramafenster.

Hütte Panoramafenster

Und der Garten endet direkt am See, was vor allem dem Oscar sehr gefallen hat!

Seeufer Blick zum Haus

Und das Wetter war für Oktober überraschend mild, sodass wir uns gleich das erste Abendessen auf der Terrasse genehmigt haben.

Abendessen auf der Terrasse

Am Sonntag ging der erste Ausflug zum Castle Archdale. Das lag nur eine Viertelstunde von unserer Unterkunft entfernt. Es gibt hier das neue und das alte Castle Archdale und der Park ist so riesig, dass wir am ersten Tag nur die Seite vom neuen Castle Archdale geschafft haben.

Das Waldgebiet grenzt direkt an den Lough Erne, und es gibt auch eine nette Marina mit Bootsverleih doch im Oktober ist schon alles geschlossen, da die Saison vorbei ist. Wir hatten eh nicht geplant ein Boot zu mieten, also alles Paletti!

Blick auf den See Marina Castle Archdale Castle Archdale

Am Montag mussten wir uns mal mit Essen versorgen, also sind wir nach Enniskillen gefahren. Die Provinzstadt des County Fermanagh ist eine Inselstadt vom River Erne umflossen. Nördlich von Enniskillen liegt der Untere Lough Erne, südlich davon der Obere Lough Erne. Unsere Hütte lag am Unteren Lough Erne, dem größeren der beiden Seen.

In Enniskillen haben wir ein bisschen die Stadt erkundet und haben dann im Buttermarkt, einem alten offenen Markt, der jetzt Kunsthandwerksgeschäfte beherbergt, zu Mittag gegessen.

Buttermarkt Mittagessen

Und abends gab es dann auf alter Wäschetrommel gegrillte Forellen.

Forelle vom Grill

Wie schon erwähnt haben wir am Sonntag nur den halben Castle Archdale Park erkunded, also ging es Dienstag dann zum alten Castle Archdale. Unglaublich wie viele bunte Schwammerln im Moment hier wachsen. Leider habe ich keine Ahnung welche davon essbar sind und welche nicht, also haben wir sie stehen lassen.

Das alte Castle Archdale liegt etwas nördlich vom neuen Castle. Wir wollten einen schönen Rundweg gehen, aber wegen Forstarbeiten mussten wir den Rückzug antreteten und konnten die Runde nicht fertig gehen.

Dafür haben wir dann noch einen kleinen verlassenen Bootssteg gefunden.

Old Castle Archdale Schwammerl Schwammerl noch mehr Schwammerl Tiefes Wasser

Am Abend hatten wir dann eine Reservierung im Gourmet Lokal Finn Lough. Als Vorspeise hatte ich knusprigen Schweinebauch mit Ananas-Chutney und Blutwurst-Creme.

Schweinebauch

Dann hatte ich Hühnerbrust mit Kartoffelgratin und Erbsenpürree währen David sich das Sirloin Steak mit Kräuterseitling, Sellerie und Kartoffel Kroketten genommen hat.

Hühnerbrust Sirloin Steak

Als Nachspeise gab’s dann für David ein Eton Mess, das ist Beerencreme mit Windringerlmasse und noch anderen Cremigen Sachen. Ich habe mir das Käsebrett genehmigt.

Eton Mess Käsebrett

Mittwoch sind wir dann in die Republik Irland gefahren, genauer gesagt ins County Sligo. Zuerst haben wir einen Spaziergang durch die Stadt Sligo gemacht und uns ein Mittagessen gegönnt. Danach sind wir zunächst zum Ben Bulben gefahren. Der Berg hat eine super interessante Lamellenartige Form und steht recht frei in der Gegend herum. Es gab dort ein nettes Waldgebiet mit Aussicht über das Donegall Bay (das Meer).

Ben Bulben Ben Bulben Aussicht

Und zwei riesige haarige Raupen haben wir auch noch gefunden!

Raupe Raupe

Dann ging’s weiter zum Gleniff Horseshoe (Hufeisen). Das ist U-förmige Bergkette. Im Tal drinnen war die Atmosphäre super interessant. Es war total still und irgendwie gespenstig. Hat mir irsinnig gut gefallen, aber die Fotos konnten die tolle Stimmung leider nicht einfangen.

Gleniff Horseshoe

Nach einem regnerischen Erholungstag auf der Couch, den wir mit Brettspielen und DVDs verbracht haben, sind wir am Freitag dann von Sonnenschein und tollem Morgennebel aufgeweckt worden.

Morgennebel Morgennebel

Somit haben wir uns gleich ins Auto gesetzt und sind zum Big Dog Forest gefahren (dem Großen Hund Wald). Das Gebiet ist Teil des Marble Arches Geoparks. Das ist ein weitläufiges Naturschutzgebiet im Süden vom Lough Erne in dessen Mitte sich die Marble Arch Caves (Tropfsteinhöhlen) befinden. Die Höhlen selbst haben wir mal außer Acht gelassen und sind stattdessen spazieren gegangen.

Hier im Heide- und Waldgebiet gibt es zwei kleine Hügel - den Big Dog (Großer Hund) und Little Dog (Kleiner Hund). Der Legende nach sind das die zwei Hunde vom Riesen Finn McCool, der auch an den Basaltformationen an der Nordküste (Giant’s Causeway) und dem großen See in der Mitte von Nordirland (Lough Neagh) beteiligt war.

Big Dog und Little Dog Little Dog(s)

Auf den Little Dog gibt es einen Weg hinauf und oben angekommen wird man mit ein paar kreuzförmig angelegten Bankerln und einer traumhaften Rundumaussicht belohnt.

Bankerl 360-Grad Panorama Aussichtsfelsen

Unterhalb des Little Dog gibt es ein paar hübsche Teiche. Das dunkle Moorwasser und die Windstille haben traumhafte Spiegelungen zugelassen. Und das bunte Herbstgras ist auch nicht unhübsch. Um die Teiche gab es noch einen kleinen Rundweg und Oscar ist natürlich wieder baden gegangen.

Teiche Lough Doo Badeteich Seeufer

Am Samstag haben wir dann noch einen kleinen Spaziergang (ohne Fotos) gemacht, bevor wir nach Hause gefahren sind. Dort haben uns dann eine Gruppe essbare Schwammerl im Garten erwartet. Die Schopftintlinge waren genau recht zum ernten und haben gut zu unserem Hühnchen gepasst.

Schopftintlinge

Alles in allem ein gelungener und sehr entspannter Urlaub! Hier geht es zu allen Fotos:

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